Die australische Mentalität ist davon geprägt, dass die Freizeit im Leben die größte Rolle spielt und nicht etwa die Arbeit. Viele Europäer sind vom australischen Lebensgefühl fasziniert, da sie diese "Entspanntheit" von hier so nicht kennen.
Freunde treffen und Grillen oder nach der Arbeit an den Strand fahren sind typische Freizeitbeschäftigungen der Australier.
Sport spielt in der australischen Kultur eine große Rolle - viele Australier sind selbst sportlich aktiv und Fans ihrer Sportteams - die beliebtesten Sportarten sind Australian Football und Rugby.
Die Kunst der australischen Ureinwohner ist die älteste überhaupt und auch heute noch in Australien zu finden. Neuere indigene Kunst thematisiert vor allem auch die Traumata, unter denen die Ureinwohner seit der Ankunft der Briten gelitten haben oder leiden.
In bildenden Künsten und in der Literatur werden die Probleme der Ureinwohner einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht und haben zumindest erste Steine bei der Aufarbeitung der australischen Geschichte ins Rollen gebracht.
Wie in allen ehemaligen Kolonien sind künstlerische Gebiete der Kolonisten wie zum Beispiel Literatur, Film und bildende Kunst stark von der Kolonialmacht geprägt. Erst mit den Jahren und der wachsenden Distanz zu Großbritannien kam es zu "eigenen", anderen Strömungen und Themen in der Kunst Australiens.
Typische Themen der australischen Literatur und Kunst sind dabei zum Beispiel die Leere und damit verbunden die Einsamkeit, extreme Wetterbedingungen und Katastrophen, Angst vor einer fremden und beinahe feindseligen Natur.
Außerdem prägt der Zusammenhalt unter Männern lange das Bild der Australier von sich selbst - im Busch konnten nur "Mates" zusammen überleben. Abenteuer spielen ebenfalls eine große Rolle in der australischen Kunst.